Eine Lachparade, die zum Ausschütten ist.

Comedy Mix 2019

Der erste Sonneberger Comedy Mix im Gesellschaftshaus wurde ein Bomben Erfolg. Am Ende wurden die Ticketeinnahmen an sechs Vereine aus dem Landkreis Sonneberg verlost.


Der große Saal im Sonneberger Gesellschaftshaus war ausverkauft. Die Benefizveranstaltung wurde unterstütz von der Licht- und Kraftwerke Sonneberg GmbH und der Sparkasse Sonneberg und stand unter dem Motto "Gemeinsam allem gewachsen".  Der Lions Club Sonneberg spendete Einnahmen aus den Eintrittsgeldern an gemeinnützige Vereine und Organisationen des Landkreises Sonneberg.

Als ersten Künstler konnte der Moderator des Abends, Jonas Greiner, den charmanten Wiener Niko Formanek ankündigen. der sich nach dem jugendlichen Auftaktrednerals „Best-Ager“, Ü 50, vorstellte und vor allem den jüngsten Besuchern im Publikum den Spiegel der eigenen Wahrnehmung vorhielt. 


Mit viel Witz illustrierte er das Thema durch Storys aus der Windelabteilung im Kaufhaus, dem Fitnesstraining, im Urlaub mit den Kindern und der Kommunikation in der Ehe. Positives Fazit: „Ich bin über Niveau verheiratet“.

Nach dem Wiener Schmäh kam die dank Halbkörper-Tätowierung und Outfit knallhart aussehende, einzige weibliche Comedian des Abends auf die Bühne. Die schlagfertige und hitzig-bissige Jacqueline Feldmann aus Plettenberg. Mit ihren 24 Jahren gehörte sie zu den Zielgruppen der „Baby- oder Bad-Ager“ von Niko Formanek.


Aber die junge Dame war bereits bei der Wahl zur „Miss Sauerland“ auf dem achten Platz. Sie nahm ebenso erfolglos an allen Comedy-Wettbewerben teil und war jüngste Finanzbeamtin in Lüdenscheid. Toll, verbeamtet auf Lebenszeit: Nie mehr arbeiten! Aber sie befreite sich vom Nichtstun und wurde Comedian. Dabei steht sie über den Witzen bezüglich ihres Namens und Alters, denn sie hat viel Erfahrung als Künstlerin auf Aida- Kreuzfahrten gesammelt, den „Körperwelten on Tour“. Ihre klarsichtige Beobachtungsgabe unterstrich sie mit Reflexionen über das Erwachsenwerden, Frauentypen, die Macht des

Facebook und E-Bike fahrende Rentner mit Hut.


Der letzte Comedian im Bunde, Götz Frittrang, Gewinner des Comedy-Preises „Oben-auf“ in Neuhaus am Rennweg musste gestehen, dass er nur Wahlfranke in Bamberg und eigentlich Schwabe ist. Natürlich musste er sich mit den Vorurteilen gegen den Volksstamm auseinandersetzen. Dabei kam die Ähnlichkeit der Dörfer zwischen Allgäu und Thüringen heraus, die Vervielfältigung einer Person zur Dorfgemeinschaft, und die schädliche Wirkung von „Seidenbacher“. Auch er fand als Best-Ager die Mädels in den ersten Reihen niedlich, spielte mit dem Image junger Leute, die sich für cool halten.


Aus über 80 Bewerbungen zogen die drei Künstler sowie Bernd Preuße vom Lions-Club Sonneberg, Michael Bindzettel von der Licht-und Kraftwerke Sonneberg GmbH, und Mike Stieler von der Sparkasse Sonneberg sechs Vereine, die sich die Ticketeinnahmen in Höhe von 7425 Euro teilen dürfen. Glück bei der Auslosung hatten die Sonneberger Tafel (Diakoniewerk), der FSV 1999 Mengersgereuth-Hämmern e. V., der Förderverein des Schulzentrums Wolkenrasen – Staatliche Grundschule e. V., der Förderverein Burg Neuhaus e. V., der Skiclub Mengersgereuth- Hämmern e. V. und der Förderverein „Sonnenblume“ e. V.


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